Vor welchen Anforderungen stehen jetzige und zukünftige Führungskräfte?
Über welche Kompetenzen müssen Führungskräfte verfügen?

Im Verständnis der transformationalen Führung müssen Leitungskräfte den Mitarbeitenden den Sinn und die Bedeutung der gemeinsamen Ziele verdeutlichen. Sie müssen Mitarbeitende inspirieren und anregen, einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens und zur Verwirklichung der gemeinsamen Vision zu leisten. Sie vermitteln ihnen das Gefühl von Wertschätzung und Vertrauen und fördern ihre Selbstentwicklung.

Hier wird es schon deutlich, dass Fach- und Expertenwissen für eine Führungskraft nicht ausreichend ist und dass es gerade beim Wechsel in eine Führungsposition darauf ankommt, gut vorbereitet zu sein.

Zur Grundausstattung einer guten Führungskraft gehört demnach in unterschiedlichem Ausmaß:

  • Unternehmerische Kompetenz
  • Führungskompetenz
  • Methodenkompetenz
  • Soziale Kompetenz
  • Personale Kompetenz / Selbstkompetenz

Zum Glück lassen sich die Kompetenzen durch Trainingsmaßnahmen und Coaching verbessern. Verschiedene Studien weisen auf eine positive Auswirkung auf das Führungsverhalten hin. Zum Beispiel können Sie durch Coaching Kommunikation, Beziehungsaufbau, Umgang mit Konflikten oder die Begleitung von Veränderungsprozessen befördern. Durch Training erlernen Sie u.a. Gesprächsführung oder methodische Kompetenzen.

Wie sieht es mit Ihrem Kompetenzprofil aus?
Lassen Sie verschiedene Situationen Ihres Berufsalltags Revue passieren und schätzen Sie Ihre Kompetenzen anhand dieser Checkliste ein:
Kompetenzen Fuehrungskraefte Barbara Simonsen - Management2

Wissen Sie auch, welche Anforderungen an Ihrem jetzigen oder zukünftigen Arbeitsplatz erwartet werden – z.B. durch die Stellenbeschreibung oder durch das Leitbild der Organisation? Diese zu kennen, wäre hilfreich, damit Sie sich gezielt vorbereiten können oder um abzuwägen, ob Ihre Stärken und Kompetenzen mit den Stellenanforderungen zusammenpassen.

Auf der Grundlage Ihrer Selbsteinschätzung erstellen Sie jetzt einen zeitbezogenen Entwicklungsplan und bauen Ihre Kompetenzen kontinuierlich aus. Seien Sie sich aber auch Ihrer Grenzen bewusst und fragen Sie sich, ob sich Ihre Defizite eventuell anders kompensieren lassen. Nicht immer geht es nur darum, an schwachen Kompetenzen zu arbeiten. Finden Sie eine Balance für das, was vom Unternehmen gewünscht wird, was Ihnen wichtig ist und was Sie zeitlich überhaupt schaffen. Legen Sie als zukünftige Führungskraft ein Augenmerk auf soziale und personale Kompetenzen und vor allem auf die Selbstreflexion. Viele der unternehmerischen Kompetenzen und der Führungskompetenzen lassen sich „on the job“ erlernen sowie durch gute Begleitung und Feedback im Führungsalltag verbessern.

Was haben Sie für Erfahrungen gemacht – besonders beim Wechsel von der Fach- zur Führungkraft?

 
Und nun sind Sie dran!

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Herzlichen Dank!
 
 

Barbara Simonsen

Barbara Simonsen, MBA, ist Inhaberin von Simonsen Management mit den Schwerpunkten Führung und Karriere.
Sie unterstützt Führungskräfte, rasch handlungsfähig zu werden - insbesondere auf neuen Führungspositionen - und schwierige Führungssituation kompetent und fair zu meistern.
Zudem hilft sie als Karriereexpertin, den Karriereweg bzw. den Übergang des Karriereausstiegs stimmig zu gestalten.
Unternehmen steht sie als Moderatorin für Business-Großgruppen zur Seite - z.B. bei Changeprozessen oder zur Konfliktlösung.
Als Autorin hat sie „Die ersten 100 Tage als Führungskraft“ im managerSeminare Verlag als Blended Learning-Trainingskonzept veröffentlicht.