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	<title>Persönliches-Archiv - Simonsen Management</title>
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	<description>Führung und Karriere</description>
	<lastBuildDate>Sun, 13 May 2018 17:35:31 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Passe in kein Raster: Übergang beim Älterwerden</title>
		<link>https://simonsen-management.de/passe-in-kein-raster-uebergang-beim-aelterwerden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Simonsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 17:43:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich habe ich von einer lieben Freundin ein Buch erhalten, das sich dem Thema Älterwerden auf eine spirituelle Weise nähert und Tipps gibt, wie Übergangsphasen gemeistert werden können. Meine Freundin hat es präzise gespürt: Es trifft mein derzeitiges Nachsinnen darüber, wie ich mein Leben ausrichten möchte – was mir wichtig ist. Letztes und dieses Jahr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich habe ich von einer lieben Freundin ein Buch erhalten, das sich dem Thema Älterwerden auf eine spirituelle Weise nähert und Tipps gibt, wie Übergangsphasen gemeistert werden können. Meine Freundin hat es präzise gespürt: Es trifft mein derzeitiges Nachsinnen darüber, wie ich mein Leben ausrichten möchte – was mir wichtig ist.</p>
<p>Letztes und dieses Jahr musste ich mehrere Sterbephasen und damit verbundener Tod im engsten Familien- sowie im Freundeskreis miterleben. Das lässt mich nachdenken und macht mich betroffen. Die Vergänglichkeit wird fühlbar und verbleibende Jahre – auch bei einem gesunden Leben – sind abzählbar.<br />
<img decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2016/07/Fotolia_33055447_XS_copyright.jpg" alt="Liegestuhl am Gartenteich" width="283" height="453" class="alignright size-full wp-image-10307" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2016/07/Fotolia_33055447_XS_copyright.jpg 283w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2016/07/Fotolia_33055447_XS_copyright-187x300.jpg 187w" sizes="(max-width: 283px) 100vw, 283px" /></p>
<p>Nicht, dass ich wegen mir selber Sorgen machen müsste: Ich bin gesund, beruflich gut im Geschäft und immer noch sehr motiviert, viel zu lernen. Ich genieße ein gutes Leben. </p>
<p><strong>Doch es bleibt nicht aus, Erfahrungen des Älterwerdens zu machen</strong>, bei denen ich mich vergleiche: Ich fühle mich von den Jungen genau beäugt und deshalb öfters deplatziert – wie zum Beispiel, wenn ich mich an der Uni bewege, oder wenn ich meine Angebote persönlich vorstelle. Ich merke, wie mein Gegenüber – Entscheidungsträger zwischen 30 und 40 – sich fragt, wie ich mit dem, was ich zu sagen habe, zum Unternehmen oder zu den Kunden passe. Denn &#8211; ja, ich bin über 60.</p>
<p>Stimmt, ich mag nicht dem landläufigen Bild eines Menschen von 60 Jahren entsprechen – aus unterschiedlichen Gründen. Trotzdem, auch bei mir ist das Alter nicht spurlos vorbeigegangen und mein Äußeres entspricht nicht mehr dem einer 50- oder gar 40-Jährigen. Und einige Einschränkungen durch mein Alter sind wirklich nicht schön zu reden.</p>
<p>Suche ich bei Google nach „Frauen ü60“ finde ich zuhauf Anleitungen für Mode, Gesundheit, Fitness, Reisen oder ehrenamtliches Engagement. Das ist es, für das sich Ältere interessieren &#8211; vermutlich noch um&#8217;s Großelternsein ergänzt. Berufstätigkeit von Frauen kommt in diesem Alter wenig vor.</p>
<p><strong>Auch ich selbst merke, dass sich meine Interessen verschoben haben</strong> und ich nicht mit denjenigen von jüngeren Frauen gleichziehe. Vieles habe ich schon ausgeschöpft:</p>
<ul>
<li><strong>Sportliche Erfolge</strong> habe ich vor dreißig Jahren genossen – z.B. am Himalaya oder in den Schweizer Bergen.</li>
<li><strong>Meine berufliche Karriere</strong> hat ihre Höhepunkte schon erreicht – z.B. als geschäftsleitende Führungskraft, als Autorin, Lehrbeauftragte, Aufsichtsrätin.</li>
<li><strong>Meine Familiengründung</strong> und das Jonglieren von Beruf und Familie liegen weit hinter mir.</li>
<li><strong>Die Arbeit an meinem Selbst</strong> habe ich schon vor vierzig Jahren begonnen – z.B. durch eine klassische Psychoanalyse, durch jahrelange Selbsterfahrung, durch Meditation und Tai Chi und phasenweise durch ein bewusst einfaches Leben u.Ä.</li>
<li><strong>Meine künstlerischen Seiten</strong> habe ich mehrfach weiterentwickelt – z.B. als Buchbinderin oder mit Zeichnen und Malen.</li>
</ul>
<p><strong>Ich habe noch viel Kraft und könnte mein Leben nach dem bisherigen Lebensentwurf und Verständnis weiterführen.</strong> Aber ich spüre Zweifel und frage mich: Ist das wirklich richtig und gut, was ich tue und wie ich lebe? Oder kommt jetzt etwas anderes? Wie gestalte ich mein Leben im Hinblick auf ein endliches Leben hin? Was soll mein Lebensinhalt werden?</p>
<p><strong>Die Frage, was mir wirklich wichtig ist, habe ich mir in größeren Abständen immer wieder gestellt</strong> und meine Wege entsprechend ausgerichtet. An Motivation und Mut fehlte es mir nie. Ich habe mich über Jahrzehnte &#8211; nebst einigen Anpassungen &#8211; wenig an Konventionen gehalten und bin meinem inneren Drang gefolgt. Nachdem ich zahlreiche Jahre rastlos unterwegs war und Vieles ausprobiert habe, bin ich jetzt schon eine längere Zeit &#8222;gesettelt&#8220; und will es auch bewahren. Ich bin dankbar, eine innere und äußere Heimat gefunden und eine wunderbare Familie gewonnen zu haben. </p>
<p>Jedoch, ich stelle jetzt fest: Ich bin am Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Ich frage mich: Was bedeutet dies für mich? Was muss ich loslassen? Wie richte ich mich neu aus?</p>
<p><strong>Ich nehme für den Moment einen starken Wunsch nach Rückzug wahr und spüre gleichzeitig eine Art Traurigkeit</strong> – vermutlich, weil ich merke, dass es auch Abschiednehmen bedeutet: Mich verabschieden von Einstellungen, die sich von meiner Leistungsfähigkeit und meinen Leistungen herleiten. Wer weiß, vielleicht werden Beziehungen stärker in den Fokus meines Selbstverständnisses rücken, auch wenn ich meine bisherigen Tätigkeiten (Coaching, Consulting und Training) weiter ausübe. Vielleicht verändert sich die inhaltliche Ausrichtung. </p>
<p><strong>Mir ist klar, dass es um einen grundlegenden Übergang geht.</strong> Ich sehe mich im Wandel und meine Aufgabe darin, meinen neuen inneren Bildern auf die Spur zu kommen.<br />
Wo kann ich Orientierungspunkte und einen Bezugsrahmen finden? Ich bin überzeugt, dass mir Gespräche mit mir wichtigen Menschen, das Alleinsein, die Natur, Literatur und Kunst weiterhelfen können. </p>
<p>Diese Sommerferien werde ich deshalb bewusst dafür nutzen, mich mit dem Thema Älterwerden auseinandersetzen. Dafür habe ich zum Beispiel schon viele Bücher geordert und viele Ideen, wo und wie ich mich entspannen möchte, um besser nach innen horchen zu können.</p>
<p>Falls es Sie interessiert, halte ich Sie gerne auf dem Laufenden, wenn ich etwas Wichtiges herausgefunden habe. ;-)</p>
<p>Auf jeden Fall wünsche ich allen Lesern viele glückliche Sommermomente – am Wasser, in den Bergen oder auf dem flachen Land &#8211; und tiefe Zufriedenheit, wo immer Sie stehen oder was immer Sie tun.</p>
<p>Ganz herzlich<br />
Barbara Simonsen<br />
&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Leben bis zum Ende</title>
		<link>https://simonsen-management.de/leben-bis-zum-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Simonsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2016 11:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Abschied zum Lebensende</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simonsen-management.de/leben-bis-zum-ende/">Leben bis zum Ende</a> erschien zuerst auf <a href="https://simonsen-management.de">Simonsen Management</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie schon in den vergangenen Jahren fällt mein erster Blogartikel des neuen Jahres immer unter die Katergorie &#8222;Persönliches&#8220;</strong> und gibt damit Einblicke in meine Wertevorstellungen und Erkenntnisse.</p>
<p>Einige von Ihnen wissen, dass ich im vergangenen Jahr mehrere Todesfälle in meinem Umfeld zu beklagen hatte. Der erste jährt sich bald: Es ist der Tod einer gleichaltrigen Cousine meines Mannes; später im Frühjahr sind auch meine Schwiegermutter und eine Freundin gestorben.<br />
<div id="attachment_9788" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9788" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249905818©-Jimmy-Tran1-300x200.jpg" alt="©Jimmy Tran / Shutterstock.com" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-9788" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249905818©-Jimmy-Tran1-300x200.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249905818©-Jimmy-Tran1.jpg 752w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-9788" class="wp-caption-text">©Jimmy Tran / Shutterstock.com</p></div>
<p><strong>Der Sterbeprozess von allen drei Menschen hat mich sehr berührt und beschäftigt</strong>.<br />
Alle drei wussten irgendwann von der Begrenzung ihres Lebens. Wir aus der Familie oder aus dem Freundeskreis wurden sozusagen darauf vorbereitet. Doch das Sterben im wirklichen Leben mitzuerleben und nicht nur in Gedanken vorwegzunehmen, benötigte viel Energiearbeit.</p>
<p><strong>Am stärksten war ich beim Sterben meiner Schwiegermutter eingebunden</strong>.<br />
Als Großfamilie hatten wir etliche Monate vor dem Tod damit begonnen, bewusst Abschied zu nehmen – in unterschiedlichen Ausprägungen und Formen: ein letztes Mal gemeinsam in Urlaub fahren oder Rückblick halten durch Erzählungen oder so was Profanes wie Dokumente regeln.</p>
<p>Während der allerletzten Wochen wechselten meine Schwägerin, mein Mann und ich uns ab bei der Betreuung im Hause der immer schwächer werdenden Schwiegermutter. Die allerletzte Woche – ohne im Voraus wirklich zu wissen, dass es die letzte Lebenswoche sein würde – waren wir drei rund um die Uhr bei und mit ihr zusammen. Wir durften sie bis zu ihrem letzten Atemzug und über die Momente des Todes hinaus begleiten – singend, musizierend, betend, weinend.</p>
<p><strong>Es lässt sich schwer beschreiben, was wir emotional erlebten</strong>.<br />
Viel Dankbarkeit war dabei und natürlich auch immense Trauer. Bis heute denke ich jeden Tag an diese Momente des letzten Abschiednehmens. Und immer wieder frage ich mich: Habe ich alles Nötige getan? Warum habe ich dieses oder jenes nicht mehr gemacht?<br />
In der Zwischenzeit habe ich Frieden geschlossen mit der letzten Sterbephase – auch wenn ich meiner Schwiegermutter einiges nicht mehr sagen konnte, was mir wichtig gewesen wäre. Aber ich bin mir gewiss: Das Allerwichtigste war, dass wir drei in den letzten Tagen rund um die Uhr bei ihr waren und sie zuhause in ihrer vertrauten Umgebung aus dem Leben gehen konnte. Ihre Dankbarkeit dafür ließ sie uns in ihren letzten Lebenstagen immer wieder spüren.</p>
<p><strong>„Alles ist gut so, wie es ist.“</strong>, war ihr Spruch bald nach Kenntnis ihrer tödlich verlaufenden Erkrankung, etwa ein Jahr vor dem ihrem Versterben. Für uns war es sehr bewundernswert zu beobachten, mit welcher Akzeptanz sie ihr unabänderliches Schicksal angenommen hat.</p>
<p><strong>Rückblickend frage ich mich immer wieder: Was hat es ihr leicht gemacht, JA zum Weg zu sagen</strong>, der vor ihr lag. Wie konnte sie die letzte Wegstrecke mit dem Wissen des unausweichlichen Todes gut leben?<br />
Von Leichtigkeit zu sprechen, wäre nicht richtig, aber es war ein Grundvertrauen zu beobachten, durch das sie sich aufgehoben fühlte: Durch ihren christlichen Glauben war sie sich gewiss, nicht tiefer als in die Hände Gottes zu fallen.</p>
<p><strong>Sie gehörte einer Generation an, bei der nicht die Selbstverwirklichung im Zentrum ihres Lebens stand</strong>. Sie hat in ihrem Leben nicht das gemacht, was man als Erfüllung ihrer Träume bezeichnen würde. Aber sie nahm die Herausforderungen an, vor denen sie jeweils stand und akzeptierte die gestellten Aufgaben. Vor allem setzte sie sich für das Wohl der anderen ein: für Kranke, Alte, Bedürftige, Flüchtlinge und Ungerecht-Behandelte. Vielen Menschen stand sie mit ihrer praktischen Hilfe zur Seite, wenn es nötig war. Und vor allem hatte sie eine besondere Gabe: Sie konnte wunderbare Briefe schreiben, die den Menschen Trost und Hoffnung gaben.</p>
<p>Sie war keine VIP an ihrem Ort und doch so bekannt, dass bei der Beerdigung mehrere hundert Menschen teilnahmen und ihre Ergriffenheit zeigten. Bis heute stehen wir in Kontakt mit Menschen, die sie sehr vermissen und immer noch um sie trauern. Wir erhalten Briefe von diesen Menschen, in denen sie ihre Begegnungen und Erlebnisse mit meiner Schwiegermutter schildern. Oft fließen uns beim Lesen die Tränen.</p>
<p><strong>Meine Schwiegermutter suchte nicht das Glück.</strong> Glücklich oder erfolgreich zu sein, waren keine Lebenskriterien. Gezählt hat etwas anderes: Für andere da zu sein und die Menschen zu stärken. In diesem Sinne betrachtete sie ihr Leben als Reichtum. Und wie wir feststellen, hinterließ sie deutliche Spuren auf ihrem Lebensweg.</p>
<p><strong>Was habe ich für Einsichten gewonnen?</strong><br />
Durch all meine Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Sterben meine ich, das Wichtigste im Hinblick auf das Ende des Lebens sei nicht, WAS ich in meinem Leben mache, was ich erreiche und ob ich erfolgreich sei, sondern WIE ich das Leben lebe. Das Wichtigste ist, dass ich die an mich gestellten Herausforderungen als Aufgaben erkenne und sie mit Hingabe erfülle.<br />
Und was ebenfalls von Bedeutung ist für die letzte Lebensphase, ist die Art und Weise, wie ich zurückschaue und wie ich das gelebte Leben akzeptiere und dankbar dafür bin.</p>
<p><strong>Dies ist auch der Kerngedanke von Verena Kast</strong>, Psychotherapeutin und Professorin in Zürich. In ihrem Buch „Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben“ plädiert sie für einen intensiven Lebensrückblick, um das gelebte Leben besser zu verstehen. Sich bewusst mit seiner Lebensgeschichte zu beschäftigen und anzuschauen, was gelungen ist und was gebrochen ist, bringt Versöhnung und lässt das Leben sinnhaft werden.<br />
Kast sagt auch, nicht die Angst vor dem Tod sei das wichtigste Thema beim Lebensrückblick, sondern der Wunsch, das gelebte Leben würdigen zu können. Dadurch wird das Leben nochmals kostbarer und vor allem: Es kommt in Fluss.</p>
<p><strong>Das Leben in Fluss zu bringen, ist auch das Anliegen von <a href="http://www.ulrike-scheuermann.de/" target="_blank">Ulrike Scheuermann</a></strong>, einer Berliner Kollegin und Psychologin. Ich kenne sie persönlich durch ein Schreibseminar für Sachautoren. Besonders empfehlenswert sind jedoch ihr Buch und ihre Seminare zum Thema „Wenn morgen mein letzter Tag wär“. Sie schafft eine Atmosphäre, in der es möglich wird, sich auf das Wesentliche des Lebens zu konzentrieren und existenzielle Themen wohlwollend zu betrachten. (siehe auch Literaturhinweis unten)</p>
<p><strong>Rückblickend auf das vergangene Jahr</strong>, das persönlich viel von mir verlangte, kann ich sagen: Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich machen durfte. Und was meine Schwiegermutter anbelangt: Sie bleibt auch im neuen Jahr in meinem Herzen und ist mir ein Vorbild für mein Engagement für andere Menschen. Das ist wesentlich für mein Leben!<br />
&nbsp;<br />
<strong>Literaturhinweise</strong>:</p>
<li>Kast, V. (2014), Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben: Die Kraft des Lebensrückblicks, Herder Verlag</li>
<li>Scheuermann, U. (2013), Wenn morgen mein letzter Tag wär: So finden Sie heraus, was im Leben wirklich zählt, Knaur Verlag</li>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>mein Worklifestyle-Interview auf dem Karriereblog von Svenja Hofert</title>
		<link>https://simonsen-management.de/worklifestyle-interview-karriereblog-svenja-hofert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Simonsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 10:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die ersten 100 Tage als neue Führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich interviewte mich Svenja Hofert – Inhaberin von Karriereexperten.com in Hamburg &#8211; im Rahmen ihres Karriereblogs. Sie finden das Interview unter der Überschrift: Führungskräfte müssen Widersprüche akzeptieren können In diesem Interview gebe ich nicht nur Tipps für die ersten 100 Tage einer neuen Führungskraft sondern auch einige Einblicke in meinen persönlichen und beruflichen Lebensweg. Wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simonsen-management.de/worklifestyle-interview-karriereblog-svenja-hofert/">mein Worklifestyle-Interview auf dem Karriereblog von Svenja Hofert</a> erschien zuerst auf <a href="https://simonsen-management.de">Simonsen Management</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich interviewte mich Svenja Hofert – Inhaberin von Karriereexperten.com in Hamburg &#8211; im Rahmen ihres Karriereblogs. Sie finden das Interview unter der Überschrift: <strong><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2015/06/fuehrungskraefte-muessen-widersprueche-akzeptieren-koennen-interview-fuehrungskompetenzen/" target="_blank">Führungskräfte müssen Widersprüche akzeptieren können</a></strong></p>
<ul></ul>
<p>In diesem Interview gebe ich nicht nur Tipps für die <strong>ersten 100 Tage einer neuen Führungskraft</strong> sondern auch einige Einblicke in meinen persönlichen und beruflichen Lebensweg. </p>
<ul></ul>
<p>Wie ein roter Faden zieht sich ein „<strong>Better World-Worklifestyle</strong>“ durch meinen Karriereweg. (Hier finden Sie die Möglichkeit einer eigenen kostenlosen Einschätzung zu Ihrem <a href="http://worklifestyle.net/" target="_blank">Worklifestyle</a>.)<br />
&nbsp;</p>
<div id="attachment_7111" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7111" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/06/Simonsen_-300x300.jpg" alt="Barbara Simonsen Karriereexperten" width="300" height="300" class="size-medium wp-image-7111" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/06/Simonsen_-300x300.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/06/Simonsen_-150x150.jpg 150w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/06/Simonsen_.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7111" class="wp-caption-text">©Karriereexperten.com</p></div>
&nbsp;</p>
<p>Und wie ist es bei Ihnen? Brauchen Sie neuen Schwung auf Ihrem Lebens- und Karriereweg?<br />
Wie wäre es mit einem <a href="https://simonsen-management.de/coaching-beratung/beratung-karriere-und-lebensweg-planen/" target="_blank"><strong>Rekreationstag in Ratzeburg</strong></a> in der Nähe von Lübeck?<br />
Gemeinsam schauen wir auf den bisherigen Weg und lassen Ihre Stärken und Ziele zu Worte kommen, die Ihnen für Ihren zukünftigen Karriere- und Lebensweg wichtig sind. Und wir finden und planen konkrete Schritte zur kontinuierlichen Verwirklichung. </p>
<ul></ul>
<p>Nehmen Sie <a href="http://www.simonsen-management.de/kontakt/" target="_blank">Kontakt </a>mit mir auf. Ich freue mich, Sie kennenzulernen!</p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sinnsprüche sind im Grunde nutzlos–auf der Suche nach dem eigenen Weg</title>
		<link>https://simonsen-management.de/sinnsprueche-sind-im-grunde-nutzlos-auf-der-suche-nach-dem-eigenen-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Simonsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2015 15:05:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich mag keine Sinnsprüche: Ich poste keine Sprüche oder Zitate &#8211; weder hier noch in den sozialen Medien. Ich like keine Sinnsprüche, ich teile und verbreite sie nicht; ich erstelle auch keine eigenen. &#8211; So eine eindeutig ablehnende Haltung kommt selten bei mir vor. Doch im Zusammenhang mit Sinnsprüchen scheint sie mir angebracht, denn sie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich mag keine Sinnsprüche:</strong> Ich poste keine Sprüche oder Zitate &#8211; weder hier noch in den sozialen Medien. Ich like keine Sinnsprüche, ich teile und verbreite sie nicht; ich erstelle auch keine eigenen. &#8211; So eine eindeutig ablehnende Haltung kommt selten bei mir vor. Doch im Zusammenhang mit Sinnsprüchen scheint sie mir angebracht, denn sie führen meines Erachtens auf falsche Fährten.</p>
<h2>Sinnsprüche boomen</h2>
<p>Mit meiner Einstellung bewege ich mich eindeutig außerhalb des Mainstreams. </p>
<ul>
<li>Zum einen werden Sprüche und Zitate von allen möglichen Menschen verbreitet – von selbsternannten VIPs, von Gurus, von Coaches, von Menschen wie Sie und ich. Mir scheint, in der heutigen Zeit hat irgendwie jeder und jede sogleich das Bedürfnis, etwas &#8222;Wichtiges&#8220; zu melden und weiterzugeben, sobald er oder sie auch nur eine klitzekleine Erkenntnis hat. </li>
<li>Und zweitens gibt es einen regelrechten Run auf diese Sinnsprüche: Sie werden in Massen geliked und verbreitet. Dabei ertönt Zuspruch aus allen Ecken : Oh, wie schön! &#8211; Wie gut! &#8211; Ja, so ist es! </li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/04/shutterstock_237764383©-Nejron-Photo.jpg" alt="shutterstock_237764383© Nejron Photo" width="350" height="258" class="alignright size-full wp-image-7004" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/04/shutterstock_237764383©-Nejron-Photo.jpg 350w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/04/shutterstock_237764383©-Nejron-Photo-300x221.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p>Ich finde beides unpassend und bewerte sie ähnlich wie die boomende Esoterik, über die neulich meine geschätzte Kollegin Petra Buhl in einem <a href="http://www.buhl-coaching.de/blog/2015/04/esoteriker-sind-keine-resilienten-menschen-und-umgekehrt/" title="Esoterik" target="_blank">Blogartikel</a> geschrieben hat: &#8222;Es werden scheinbar unumstößliche Wahrheiten und einfache Antworten gegeben.&#8220;</p>
<p>Einwände oder Korrekturen, Perspektivenwechsel oder Gegenüberstellen von verschiedenen Ansichten kommen beim Verbreiten dieser Sprüche nicht vor. </p>
<h2>Menschen brauchen Orientierung</h2>
<p>Jeder von uns braucht und sucht Orientierung. Und wenn in früheren Zeiten Vieles klar geregelt war, so sind die Fixpunkte heutzutage nur noch schwach erkennbar: Kaum Normen und Konventionen, dafür hohe Komplexität, Globalisierung, viele Entscheidungsmöglichkeiten und Alternativentwicklungen. Dies verunsichert viele; sie fühlen sich oft orientierungslos und suchen nach einem Kompass, um einen für sie richtigen Weg zu finden.<br />
Und hier kommen Sinnsprüche wie gerufen, erscheinen wie ideale Begleiter. Oder wie Rettungsringe, an die man sich klammert, um nicht unterzugehen. Denn sie geben vermeintlich Ratschläge für das rechte Verhalten, für die Lebenspraxis, für Veränderungen und Entwicklungen.</p>
<h2>Weshalb sind Sprüche nutzlos?</h2>
<ul>
•	Sie sind oft eindimensional platt, haben selten Tiefe, Breite und Länge zugleich &#8211; also eine Dreidimensionalität.<br />
•	Sie vereinfachen und verallgemeinern die Lebenssituationen.<br />
•	Sie werden auf alle Lebensbereiche übertragen; der eigentliche Kontext, aus dem sie stammen, ist nicht relevant.<br />
•	Sie tragen zum „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“ und zur „Selbstoptimierung“ und damit zu einem gesteigerten persönlichen Druck bei.<br />
•	Und vor allem: Sie sind nicht aus dem eigenen Selbst entstanden und helfen nicht über Blockaden und Krisen auf dem persönlichen und beruflichen Lebensweg. </ul>
<hr />
<p><em>Sinnsprüche sind nutzlos, denn das Leben ist widersprüchlich</em><br /><a href='https://twitter.com/share?text=Sinnspr%C3%BCche+sind+nutzlos%2C+denn+das+Leben+ist+widerspr%C3%BCchlich&#038;via=Strat_Managerin&#038;related=Strat_Managerin&#038;url=https://simonsen-management.de/sinnsprueche-sind-im-grunde-nutzlos-auf-der-suche-nach-dem-eigenen-weg/' target='_blank'>Click To Tweet</a></p>
<hr />
<h2>Das Leben ist widersprüchlich</h2>
<p>Das Leben besteht aus Gegensätzen, ist widersprüchlich und spannungsvoll! Denn es lebt von Interaktionen, von Wechselwirkungen und Abhängigkeiten. Unterschiedliche Sichtweisen und Perspektiven treffen aufeinander. Deshalb kann es kein einfaches Wenn-Dann-Schema, kein Richtig ODER Falsch, kein Schwarz ODER Weiß, kein Entweder-Oder geben.<br />
Zwar hätten wir oft gerne ein einfaches, lineares Leben, möchten eindeutig wissen, wie wir uns entscheiden und verhalten sollen. Und vor allem möchten wir den wahrgenommenen, unangenehmen, inneren Spannungen ausweichen!  </p>
<p>Im Buch „<a href="http://www.amazon.de/Kommunikation-als-Lebenskunst-Philosophie-Miteinander-Redens/dp/3849700496" title="Kommunikation als Lebenskunst" target="_blank">Kommunikation als Lebenskunst</a>“ von Pörksen und Schulz von Thun habe ich neulich gelesen (Seite 116): „Und das eigene Leben gelingt [&#8230;] in dem Maße, in dem es möglich wird, diese Spannungen auszuhalten, Balancen zu finden und die Gegensätze zu integrieren.“ </p>
<p>Balancen finden&#8230; Gegensätze verbinden und integrieren&#8230;Dies wird nicht zu einer statischen Balance führen, bei der ein für alle Mal alles klar ist, &#8211; sondern zu einer dynamischen: Das Bemühen um ein Austarieren zwischen allen Polen wird bleiben.</p>
<p>Und was passiert bei den Sinnsprüchen? Was bewirken diese? Sie blenden Gegensätzliches aus, nehmen Spannungen raus und gaukeln vor, alles sei einfach.</p>
<h2>Werte- und Entwicklungsquadrat für den eigenen Weg</h2>
<div id="attachment_6998" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/04/Werte-und-Entwicklungsquadrat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6998" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/04/Werte-und-Entwicklungsquadrat-300x226.jpg" alt="Werte- und Entwicklungsquadrat nach Schulz von Thun" width="300" height="226" class="size-medium wp-image-6998" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/04/Werte-und-Entwicklungsquadrat-300x226.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/04/Werte-und-Entwicklungsquadrat-396x300.jpg 396w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/04/Werte-und-Entwicklungsquadrat.jpg 795w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6998" class="wp-caption-text">Werte- und Entwicklungsquadrat nach Schulz von Thun</p></div>
<p>Um den Widersprüchlichkeiten und den Spannungen – die zum Beispiel beim eigenen Führungsverhalten auftreten &#8211; auf die Spur zu kommen, reichen Sinnsprüche und Zitate eindeutig nicht aus!<br />
Sinnvoller ist es, sich an realen Situationen, an den eigenen Einstellungen und Werten, an Reakionen des Umfelds zu orientieren, um Erkenntnisse zu gewinnen und den eigenen Weg abzuleiten.</p>
<p>In meinem Coaching setze ich deshalb mit großer Überzeugung das <strong>Werte- und Entwicklungsquadrat</strong> Schulz von Thun ein.<br />
Diese quadratische Skizze ist eine hilfreiche Methode, um gegensätzliche Strebungen und das „Zuviel-des Guten“ – die Übertreibungen &#8211; bei Motiven, Werten, Qualitäten, Verhaltensweisen u.Ä.m. sichtbar werden zu lassen. Sie zeigt Lern- und Entwicklungsrichtungen auf und verdeutlicht die Spannungen, die es auszuhalten gilt.</p>
<p>Diese gewonnenen Einsichten sind ganz individuelle Orientierungspunkte, haben Hand und Fuß und sind nachhaltig für den persönlichen und beruflichen Weg. Nicht wie Sinnsprüche, die nach Lust und Laune einfach ausgewechselt werden&#8230;</p>
<hr />
<p><em>Werte- und Entwicklungsquadrat statt Sinnsprüche</em><br /><a href='https://twitter.com/share?text=Werte-+und+Entwicklungsquadrat+statt+Sinnspr%C3%BCche&#038;via=Strat_Managerin&#038;related=Strat_Managerin&#038;url=https://simonsen-management.de/sinnsprueche-sind-im-grunde-nutzlos-auf-der-suche-nach-dem-eigenen-weg/' target='_blank'>Click To Tweet</a></p>
<hr />
<h2>Spannungen aushalten mit Ambiguitätstoleranz</h2>
<p>Um die Spannungen auszuhalten, die entstehen, wenn Gegensätzliches zugelassen wird, dazu wird Ambiguitätstoleranz benötigt &#8211; eine wichtige Selbstkompetenz: Ambiguitätstoleranz ist die Fähigkeit, Mehrdeutigkeiten und Widersprüche in Situationen und Handlungsweisen zu ertragen, ohne sogleich Lösungen herbeiführen zu müssen. </p>
<p>Wie Ambiguitätstoleranz geübt werden kann und welche Funktion und Bedeutung diese Kompetenz insbesondere für Führungskräfte hat, dies habe ich in einem Blogartikel im Juni 2014 ausführlich beschrieben: „<a href="https://simonsen-management.de/fuehrungsnachwuchskraft-weshalb-sollten-sie-ambiguitaetstoleranz_entwickeln/" title="Ambiguitätstoleranz" target="_blank">Führungsnachwuchskraft: Weshalb sollten Sie Ambiguitätstoleranz entwickeln?</a>“ </p>
<p>Übrigens gibt es noch etwas, was ich als genauso nutzlos erachte. Es sind Umsetzungsappelle und Motivationssprüche – wie zum Beispiel: Tu es einfach! &#8211; Mach es! &#8211; Leg los!<br />
Diese Sätze taugen meines Erachtens ebenfalls nicht viel und tragen nicht dazu bei, Veränderungen langfristig umzusetzen. Aber dies ist ein neues Kapitel und vielleicht das Thema eines späteren Blogartikels&#8230;<br />
&nbsp;<br />
Ihnen und mir wünsche ich weiterhin eine erkenntnisreiche Zeit!<br />
&nbsp;<br />
Und nun sind Sie dran: Teilen Sie diesen Artikel in den sozialen Medien und mit Ihren Freunden. Danke!</p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Interview über Arbeitsvisionen 2025</title>
		<link>https://simonsen-management.de/interview-ueber-arbeitsvisionen-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Simonsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2015 13:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Autorin]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche 3 Begriffe fallen Ihnen zum Thema „Arbeiten im Jahr 2025“ ein und was verbinden Sie damit? Was hat sich in den letzten 10 Jahren, also in der Zeit von 2004 bis heute, konkret verändert? Können Sie ein paar Beispiele und Gründe nennen? Was denken Sie, wie, wo und mit wem wir in 10 Jahren [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul>
<li>Welche 3 Begriffe fallen Ihnen zum Thema „Arbeiten im Jahr 2025“ ein und was verbinden Sie damit?</li>
<li>Was hat sich in den letzten 10 Jahren, also in der Zeit von 2004 bis heute, konkret verändert? Können Sie ein paar Beispiele und Gründe nennen?</li>
<li>Was denken Sie, wie, wo und mit wem wir in 10 Jahren arbeiten?</li>
<li>Was wünschen Sie sich persönlich für 2025 in Bezug auf Ihre Arbeit?</li>
</ul>
<div id="attachment_6866" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6866" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/02/Arbeitsvisionen-2025-300x200.jpg" alt="©bikeriderlondon / shutterstock.com" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-6866" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/02/Arbeitsvisionen-2025-300x200.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/02/Arbeitsvisionen-2025-449x300.jpg 449w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/02/Arbeitsvisionen-2025.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-6866" class="wp-caption-text">©bikeriderlondon / shutterstock.com</p></div>
<p><strong>Diese Fragen erhielt ich im Interview von Guido Bosbach zum Thema &#8222;ArbeitsVisionen 2025&#8220; gestellt.</strong> </p>
<p>Meine Antworten finden Sie ab sofort auf dem <a href="http://bosbach.mobi/wordpress/interviewreihe-arbeitsvisionen2025/barbara-simonsen-arbeitsvisionen2025/" title="Interview von Bosbach zu ArbeitsVisionen 2025" target="_blank">Blog von Guido Bosbach unter ArbeitsVisionen 2025</a>.</p>
<p>Und natürlich erfahren Sie auch, wie und wo ich mich selbst in 2025 sehe. ;-)</p>
<hr />
<p><em>Meine ArbeitsVisionen 2025: Sinn erzeugen, Komplexität meistern, Lernraum ermöglichen</em><br /><a href='https://twitter.com/share?text=Meine+ArbeitsVisionen+2025%3A+Sinn+erzeugen%2C+Komplexit%C3%A4t+meistern%2C+Lernraum+erm%C3%B6glichen&#038;via=Strat_Managerin&#038;related=Strat_Managerin&#038;url=https://simonsen-management.de/interview-ueber-arbeitsvisionen-2025/' target='_blank'>Click To Tweet</a></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zeitwohlstand: Time is money! Oder doch mehr als das?</title>
		<link>https://simonsen-management.de/zeitwohlstand-time-is-money-lebenszeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Simonsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 16:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://simonsen-management.de/?p=6620</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das alte Jahr ist gerade um die Ecke verschwunden und das neue hat die erste Monatstür geöffnet: Wir blicken hinein, nehmen Ziele ins Visier und erstellen Umsetzungspläne. Dieses und jenes sollen besser oder anders werden, meist mit dem Blick auf unser persönliches Glück und unseren beruflichen Erfolg. Und welche Rolle spielt dabei die Zeit? Wie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das alte Jahr ist gerade um die Ecke verschwunden und das neue hat die erste Monatstür geöffnet: Wir blicken hinein, nehmen Ziele ins Visier und erstellen Umsetzungspläne. Dieses und jenes sollen besser oder anders werden, meist mit dem Blick auf unser persönliches Glück und unseren beruflichen Erfolg.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/01/Fotolia_74458665_XS_copyright©-alphaspirit-Fotolia.com_-300x276.jpg" alt="Business people difficult career" width="300" height="276" class="alignright size-medium wp-image-6619" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/01/Fotolia_74458665_XS_copyright©-alphaspirit-Fotolia.com_-300x276.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/01/Fotolia_74458665_XS_copyright©-alphaspirit-Fotolia.com_-325x300.jpg 325w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/01/Fotolia_74458665_XS_copyright©-alphaspirit-Fotolia.com_.jpg 377w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
Und welche Rolle spielt dabei die Zeit? Wie gehen wir mit unserer Zeit um? Mit unserer Arbeits- und Lebenszeit? </p>
<p>„Ich habe keine Zeit“, ist ein gängiger Satz. Zwar gibt es Duzende von Zeitmanagement-Tools. Aber greifen diese wirklich? Denn mir scheint, dass trotz aller Hilfsmittel die Zeit an uns vorbeirennt: Oft hetzen wir von morgens bis abends und haben doch das Gefühl, nicht genug geschafft zu haben. Wir finden nicht einmal mehr Zeit für „freie Zeit“, für Muße und Müßiggang, obwohl wir immer wieder sagen: Die Zeit ist unsere kostbarste Ressource. </p>
<hr />
<p><em>Ist die Zeit bloß eine funktionale Ressource oder doch mehr?</em><br /><a href='https://twitter.com/share?text=Ist+die+Zeit+blo%C3%9F+eine+funktionale+Ressource+oder+doch+mehr%3F&#038;via=Strat_Managerin&#038;related=Strat_Managerin&#038;url=https://simonsen-management.de/zeitwohlstand-time-is-money-lebenszeit/' target='_blank'>Click To Tweet</a></p>
<hr />
<h2>Zeit als Ressource</h2>
<p>Im wirtschaftlichen Denken ist es selbstverständlich, die Zeit als immaterielles Gut und damit als Ware zu betrachten. Dies drückt sich meines Erachtens unter anderem im ökonomischen Begriff „Zeit-gegen-Geld-Tausch“ aus. Diesen Begriff nutzen auch Marketing-Leute, wenn sie Solo-Selbständige davon überzeugen wollen, dass dies in eine Falle führe (weil der Tausch nur 1:1 sei); besser sei ein skalierbares Geschäftsmodell, also ein Online bzw. Digitales Business, welches den Wert der Zeit erhöhe, weil noch mehr Ertrag aus ihr rausgeholt werden könne (weil der Tausch hier 1:x).<br />
Ich selbst mag diesen Begriff nicht und bezeichne ihn als Unwort des Jahres 2014. ;-)</p>
<h2>Time is money!</h2>
<p>Weshalb hadere ich damit? Weil unsere Zeit damit eine rein technische und mechanische Interpretation bekommt: Zeit wird mit Geld gegengerechnet. Zeit schrumpft zu einem ökonomischen Austauschverhältnis. Wie rechnen wir die Zeit ab? Welchen Wert hat sie? Was bekomme ich in welcher Zeit zurück? &#8211; Die old Boys der Wirtschaft, Frederick Taylor und Adam Smith, lassen grüßen!</p>
<p>Ich empfinde diese Auslegung der Zeit nicht nur als obsolet sondern auch als schief. Weshalb sollte dieses Geschäftsmodell und Zeitoptimierungsprogramm, das wir bei großen Firmen ablehnen, weil es für Druck und Stress sorgt und die Menschen krank macht, im Kontext eines Einzelunternehmers gerechtfertigt sein? </p>
<h2>New Work: mehr Sinn in der Arbeit</h2>
<p>Gleichzeitig nehme ich stark den Trend von „New Work“ in der Arbeitswelt wahr: Mehr Sinn und mehr Werte in und bei der Arbeit werden gefordert. Das beinhaltet für mich auch: Weg von einem rein quantitativen Zeitverständnis hin zu einem qualitativen. Aus Arbeitszeit muss Lebens-Zeit werden! Zudem steht vermehrt nicht nur das persönliche Wohl im Fokus sondern auch das Gemeinwohl. Und das klappt meines Erachtens nicht, wenn wir in veralteten Geschäftsmodell-Strukturen denken, welche die Arbeit unter dem Aspekt eines möglichst effizienten Tauschs von Zeit und Geld auffassen. </p>
<h2>Chronos und Kairos</h2>
<p>Ich sehe es so: Nicht die Zeitmenge und der Ertrag aus der Zeit sondern die Zeitqualität bringt den wahren Wert der Zeit.<br />
Dies spüren wir besonders in Krisenzeiten, zum Beispiel wenn wir krank oder altersgebrechlich sind, dann wünschen wir uns nichts sehnlicher als Menschen um uns herum, die aus der Zeit eine besondere Zeit machen. Nicht weil Menschen mechanische Arbeit verrichten und „busy“ sind, sondern weil sie die Zeit mit Bedeutung füllen.</p>
<hr />
<p><em>Zeitqualität bringt den wahren Wert der Zeit</em><br /><a href='https://twitter.com/share?text=Zeitqualit%C3%A4t+bringt+den+wahren+Wert+der+Zeit&#038;via=Strat_Managerin&#038;related=Strat_Managerin&#038;url=https://simonsen-management.de/zeitwohlstand-time-is-money-lebenszeit/' target='_blank'>Click To Tweet</a></p>
<hr />
<p>Die Griechen der Antike haben für die Zeit zwei unterschiedliche Begriffe geformt: Chronos und Kairos.<br />
Während Chronos die Zeit quantitativ als zeitlichen Rahmen und Ablauf beschreibt, wird Kairos zur qualitativen Zeit: Zeit der Gegenwart, Zeit, die man sich nimmt. Dass Kairos auch als Gott des günstigen Zeitpunkts bekannt ist, wird auf die bildliche Darstellung zurückgeführt, wo dem jungen Gott eine Haarlocke in die Stirn fällt, während der Hinterkopf kahl ist. Die Redensart „die Gelegenheit beim Schopfe packen“ besagt: Wenn die Chance vorbei ist, kann sie von hinten nicht mehr erwischt werden.</p>
<h2>Zeitwohlstand</h2>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/01/Fotolia_64378049_XS_copyright©-Brian-Jackson-Fotolia.com_-300x221.jpg" alt="Dandelion clock dispersing seed" width="300" height="221" class="alignright size-medium wp-image-6616" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/01/Fotolia_64378049_XS_copyright©-Brian-Jackson-Fotolia.com_-300x221.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/01/Fotolia_64378049_XS_copyright©-Brian-Jackson-Fotolia.com_-406x300.jpg 406w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2015/01/Fotolia_64378049_XS_copyright©-Brian-Jackson-Fotolia.com_.jpg 424w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
Wie will ich 2015 mit meiner Zeit umgehen? </p>
<p>Sie haben es schon festgestellt, für mich ist es auch als Unternehmerin wichtig, Zeit nicht funktional zu betrachten &#8211; auch wenn der Markt vordergründig die Zeit-Schnellen und die Zeit-Cleveren belohnt. Ich möchte mir erlauben, mich vom Effizienzdruck meines Tuns zu lösen, denn ich möchte verstärkt die Qualität der Zeit erfahren:</p>
<ul>
<li><strong>Ich bin mir bewusst, wie kostbar meine und Ihre/eure Lebenszeit ist</strong>. Deshalb will ich sie nicht so sehr nach der Quantität bewerten sondern nach der Beschaffenheit und Bedeutung. Da ich im Grunde reich an Zeit bin, teile ich sie gerne mit Menschen. Das nenne ich Zeitwohlstand!</li>
<p></p>
<li><strong>In meinem Business tausche ich meine Arbeitszeit gegen Geld</strong> und achte darauf, dass der (1:1)Austausch der gemeinsamen Zeit sinnstiftend ist, denn die Zeit ist meine Lebenszeit.</li>
<p></p>
<li><strong>Ich bin die Herrin meiner Zeit</strong>: Ich bestimme das Tempo meines Vorwärtskommens selbst. Und der Kairos hilft mir, zur rechten Zeit das Richtige zu tun – wenn die Zeit reif ist. Dann erfahre ich meist, dass mir „die Dinge einfach vor die Füße gelegt“ werden.</li>
</ul>
<p>Ich bin sicher: Auch mit dieser Einstellung und mit diesem Ansatz erreiche ich meine persönlichen und geschäftlichen Ziele – vielleicht nicht von heute auf morgen, sondern von heute auf übermorgen. Es ist alles meine Zeit! </p>
<p>Es könnte sein, dass Heinrich von Kleist Recht hat: „Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft.“ Was meinen Sie?<br />
Ihnen ein wunderbares und gesegnetes 2015!<br />
&nbsp;</p>
<p><strong>Weiterführende Literatur:</strong><br />
&#8211;	Zum Zeitwohlstand: Rinderspacher, Jürgen P. (Hg.): Zeitwohlstand. Ein Konzept für einen anderen Wohlstand der Nation. Berlin 2002<br />
&#8211;	Zu einem neuen Managementverständnis: Brandes U. et al. (2014): Management Y: Agile, Scrum, Design Thinking &#038; Co.: So gelingt der Wandel zur attraktiven und zukunftsfähigen Organisation, Campus Verlag<br />
&#8211;	Zum Wachstum als Soloselbständige: Hofert S. (2011):Das Slow-Grow-Prinzip: Lieber langsam wachsen als schnell untergehen. Gabal Verlag</p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Des eigenen Glückes Schmied? Das Warum meines Weges</title>
		<link>https://simonsen-management.de/des-eigenen-glueckes-schmied-das-warum-meines-weges/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Simonsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2014 17:23:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://simonsen-management.de/?p=5222</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mein Blogartikel zum Sommer wird sehr persönlich und damit anders als die üblichen Blogbeiträge zum Thema Führung und Management. Haben Sie Zeit und Lust weiterzulesen? Ich schreibe darüber, wie ich den momentanen Trend zur Selbstverwirklichung betrachte, was dieser mit mir (früher) zu tun hat und was mir jetzt wichtig ist. Mit diesem Beitrag erforsche ich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Blogartikel zum Sommer wird sehr persönlich und damit anders als die üblichen Blogbeiträge zum Thema Führung und Management. Haben Sie Zeit und Lust weiterzulesen? Ich schreibe darüber, wie ich den momentanen Trend zur Selbstverwirklichung betrachte, was dieser mit mir (früher) zu tun hat und was mir jetzt wichtig ist.</p>
<p>Mit diesem Beitrag erforsche ich ebenfalls die von Blogger Markus Cerenak aufgeworfene Frage: „<strong>Warum? &#8211; Warum ich tue, was ich tue</strong>“ und nehme an seiner <a href="http://www.markuscerenak.com/blogbang-warum.html" title="Blogparade Cerenak &quot;Warum?&quot;" target="_blank">Blog-Bang</a> (=Blogparade) teil.  </p>
<h2>Ein Heer von Überforderten und Unzufriedenen</h2>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/20140703_192957_2-300x180.jpg" alt="Zeitschriftenartikel über ICH" width="300" height="180" class="alignright size-medium wp-image-5217" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/20140703_192957_2-300x180.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/20140703_192957_2-497x300.jpg 497w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/20140703_192957_2.jpg 612w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> Wenn ich auf den Bücher- und Zeitschriftenmarkt, auf Seminar- und Coachingangebote oder ins Internet schaue, scheinen wir ein Heer von Überforderten, von Selbstzweiflern und Unzufriedenen zu sein. Jeden Tag aufs Neue bekommen wir Tipps und Konzepte zur Lebenshilfe, zum Glücklich-Sein bzw. zur Ich-Findung.</p>
<p>Offensichtlich sind wir nicht wir selbst: Wir sind nicht authentisch. Wir schöpfen nicht unser Potenzial aus. Wir haben nicht den richtigen Beruf oder nicht den richtigen Partner. Deshalb wird uns vorgeschlagen, aus dem Hamsterrad auszutreten oder den Druck des persönlichen oder beruflichen Lebens zu minimieren – z.B. mit der Empfehlung, mutig oder mittelmäßig und unperfekt zu sein.</p>
<h2>Die Sehnsucht nach einem paradiesischen und vollkommenen Zustand ist groß</h2>
<p>Dass die moderne Gesellschaft auf allen Ebenen enorme Forderungen an uns stellt, ist mittlerweile bekannt und gut untersucht. Aufgrund dieser Situation scheint es für Menschen immer schwieriger zu werden, sich auf das, was ist, einzulassen oder sich sogar damit anzufreunden.<br />
Die vielen Heilsversprechungen, die überall kursieren, verheißen ein besseres Leben: Du kannst Dein eigener Herr sein. Du kannst Deines eigenen Glückes Schmied werden! Du musst nur das Leben und die Berufung finden, die zu Dir passen. Dann wirst Du glücklich und zufrieden.<br />
Natürlich ist das etwas überspitzt und vereinfacht von mir formuliert. Trotzdem. Die Botschaft trifft auf fruchtbaren Boden bzw. ausgedörrten Boden, weil die Sehnsucht der Menschen nach Ganz-Sein, nach Sinn, nach Zufriedenheit und Erfüllung groß ist. Und Viele fühlen sich derzeit jenseits dieses Zustandes.</p>
<h2>Auch ich war auf der Suche</h2>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DSCF3530-3-300x200.jpg" alt="auf neuen Wegen" width="300" height="200" class="alignright size-medium wp-image-5221" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DSCF3530-3-300x200.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DSCF3530-3-449x300.jpg 449w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DSCF3530-3.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> Was ich heutzutage um mich herum wahrnehme, erinnert mich an die 70er und 80er Jahre, wo ein ähnlicher Trend darin bestand, persönlich und gesellschaftlich stimmiges Leben zu gestalten.<br />
Ich bemerkte bei mir selbst den Wunsch schon in ganz jungen Jahren, den Sinn des Lebens erspüren und die Frage klären zu wollen: „Wer bin ich?“ Damals war es nicht unüblich, sich dafür mit dem Mittel  einer klassischen Psychoanalyse zu nähern. Meine Selbstreflexion endete jedoch nicht damit, sondern entwickelte sich weiter in unzähligen Selbsterfahrungsgruppen und Gemeinschaften zur persönlichen Entfaltung. Darüber könnte ich ganze Bücher füllen&#8230;</p>
<p>Parallel zu meiner Berufslaufbahn führte ich infolgedessen ein Leben reich an Meditationen, Tai Chi (schon 1980 in China gelernt), achtsamer Körperarbeit und künstlerischem Schaffen (Aquarellmalen, Linoldrucke, Buchbinden).<br />
Im Unterschied zu heute diente dieses Bilanzieren und Ich-Verwirklichen weniger rein dem Selbstzweck und dem persönlichen Fortkommen, sondern schlug sich vielmehr in gesellschaftlichem und politischem Einmischen nieder. Es war selbstverständlich, sich über die Innenschau hinaus auch nach außen zu engagieren, z.B. in Friedensgruppen oder gegen AKWs.</p>
<h2>Immer wieder neu beginnen</h2>
<p>Auf meinem Weg habe ich mancherlei ausprobiert und etliche Neubeginne gewagt: z.B. bewusst alle Wertgegenstände verschenkt und nur mit einem Minimum an Dingen gelebt. Auch diese Zeit habe ich ausgekostet!<br />
Und immer wieder: &#8222;Zelte&#8220; abbrechen, auf Reisen aufbrechen (z.B. 1986 Trekking im Mount Everest Gebiet bis auf 5.400m und als Überraschung eine Begegnung mit dem Erstbesteiger Sir Edmund Hillary), Neues ausprobieren (z.B. als „Schreinerin“ in den USA).<br />
Und ich hatte stets viel Glück, da es in meiner Heimat – der Schweiz – bei einer Rückkehr möglich war, problem- und nahtlos eine leitende und gut dotierte Position übernehmen zu können. (Ich stelle mir die Auswirkungen des demografischen Wandels so vor, dass unsere Kinder und Enkel diese Wahlmöglichkeiten wieder erleben werden&#8230;)</p>
<h2>Fazit meiner bisherigen Wanderschaft</h2>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DeathtoStock_Spring3-300x200.jpg" alt="meine Erkenntnisse" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-5219" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DeathtoStock_Spring3-300x200.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DeathtoStock_Spring3-449x300.jpg 449w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DeathtoStock_Spring3.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
<strong>In der Lebensphase, in der ich jetzt bin und nach all den Erfahrungen, die ich gemacht habe, haben sich meine Bedürfnisse und Prioritäten verändert.</strong> Vieles von früher ist mir nicht mehr wichtig, anderes hat sich in den Vordergrund geschoben.<br />
Und ich stelle immer wieder fest: Ich bewege mich außerhalb des derzeitigen Mainstreams, weil ich keinem Individualisierungszwang mehr unterliege und keinen Anpassungsdruck verspüre. Ich empfinde mich als ganzheitlich entwickelter Mensch &#8211; mit einem klaren Fokus auf meine Werte und Motive und mit einem weitem Blick auf die Menschen und Organisationen, mit denen ich zu tun habe. </p>
<ul>
<li>	Würde ich heute noch mein bisheriges Leben an den Nagel hängen, weil ich dann und wann unzufrieden bin? Weil ich meine, etwas nicht aushalten zu können? Weil ich irgendwo noch eine bessere Chance wittere?<br />
Nein, dafür muss ich <strong>keinen radikalen Schnitt mehr vornehmen</strong>, nichts im Außen verändern. Ich schätze Kontinuität, Alltagsroutinen und Gewöhnliches. Allerdings ist mir bewusst, unter Umständen auch diese loslassen zu müssen: „&#8230;Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen&#8230;“ </li>
<p></p>
<li>Eine weitere wichtige Einsicht: <strong>Ich muss nicht meines eigenen Glückes Schmied sein!</strong> Ich muss nicht die Bürde der Verantwortung dafür tragen, dass alles von mir abhängt, was gelingt und was nicht gelingt.
<p>Ich gebe – meist – mein Bestes, und gleichzeitig habe ich eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit Enttäuschungen entwickelt. Nicht alles, was ich mir erhofft und erwünscht habe, ist mir geglückt. Aber ich blicke auf viele geglückte Stunden und Tage. Wichtig ist, dass ich das wertschätze, was ich im Hier und Jetzt tue. </li>
<p></p>
<li><strong>Mich zu verwirklichen, bringt keine Motivation mehr.</strong> Die äußere Tätigkeit hat nicht mehr diese Bedeutung wie früher; jedoch die Haltung zu meiner Arbeit ist wesentlich. Die wirkliche Erfüllung erlebe ich darin, zur größeren Selbstwirksamkeit anderer Menschen beizutragen. Dazu passt es auch, Verantwortung zu übernehmen für Menschen, deren Gestaltungsspielraum aus verschiedenen Gründen eingeschränkt ist. </li>
</ul>
<h2>Mein Weg ist bunt und doch fokussiert auf Gerechtigkeit und Fairness</h2>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DeathtoStock_Spring9-200x300.jpg" alt="mein Weg" width="200" height="300" class="alignright size-medium wp-image-5218" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DeathtoStock_Spring9-200x300.jpg 200w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/DeathtoStock_Spring9.jpg 640w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /> Ich erinnere mich gut, wie es mir schon als Kind und Jugendliche ein Bedürfnis war, für Gerechtigkeit und Fairness zu sorgen. Ich habe es jeweils auf die mir entsprechende Weise getan, und dieser Lebenssinn zieht sich wie ein roter Faden bis heute fort. </p>
<ul>
<li>Heute zeigt sich dies in meinem Business darin, <strong>für Fairness in der Führung einzutreten</strong> – in meiner beratenden und coachenden Tätigkeit von Führungskräften und Unternehmen.</li>
<p></p>
<li>Gesellschaftlich drückt sich dies in meinem Ehrenamt bei der Christoffel Blindenmission – CBM aus: Das Bewusstsein für die Situationen von Menschen mit Behinderungen in den Armutsregionen zu schärfen und <strong>die Welt ein Stück weit gerechter zu gestalten</strong>. </li>
</ul>
<p>Ich schätze diese Wirkungskreise sehr, weil sie mein WARUM des Lebens ausdrücken und mein Handeln mit Sinn erfüllen.</p>
<p>Ihnen allen wünsche ich einen wunderbaren Sommer –  mit viel Zeit für Wesentliches und vielen sinnerfüllten Momenten!</p>
<p>Herzlich<br />
Ihre Barbara Simonsen </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/O14A0436_2.jpg" alt="Sommer am Strand" width="640" height="427" class="aligncenter size-full wp-image-5249" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/O14A0436_2.jpg 640w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/O14A0436_2-300x200.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/07/O14A0436_2-449x300.jpg 449w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Warum das Gesetz des Jante zwei Seiten hat und was ich in 2014 nutzen werde.</title>
		<link>https://simonsen-management.de/mein-gesetz-des-jante-fuer-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Simonsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2014 16:08:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen den Jahren war ich mal wieder in Dänemark, wo ich einige Festtage in der Großfamilie verbrachte. Einmal mehr habe ich die besondere Eigenart der Dänen &#8211; ihre Gemütlichkeit &#8211; genießen können. Sie kennen es vermutlich auch von Ihren Reisen in den Norden: Gemütlichkeit und Wohlbefinden werden groß geschrieben, sei es beim Wohnen, Essen, Zusammensein, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4026" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4026" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/01/neues-Jahr_2-300x300.jpg" alt=" ©nikkytok / shutterstock.com" width="300" height="300" class="size-medium wp-image-4026" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/01/neues-Jahr_2-300x300.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/01/neues-Jahr_2-150x150.jpg 150w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/01/neues-Jahr_2-1024x1024.jpg 1024w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2014/01/neues-Jahr_2.jpg 1872w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-4026" class="wp-caption-text">©nikkytok / shutterstock.com</p></div>
Zwischen den Jahren war ich mal wieder in Dänemark, wo ich einige Festtage in der Großfamilie verbrachte. Einmal mehr habe ich die besondere Eigenart der Dänen &#8211; ihre Gemütlichkeit &#8211; genießen können.<br />
Sie kennen es vermutlich auch von Ihren Reisen in den Norden: Gemütlichkeit und Wohlbefinden werden groß geschrieben, sei es beim Wohnen, Essen, Zusammensein, sei es im sozialen Verhalten.<br />
Nebst diesen persönlichen Eindrücken bezeugen auch verschiedene Studien, dass die Dänen zu den glücklichsten Menschen gehören und über das stärkste gesellschaftliche Zusammengehörigkeitsgefühl verfügen.</p>
<p><strong>Woher stammen diese kulturellen Merkmale?</strong><br />
Durch Gespräche in der Familie und durch das Buch „Dänemark“ von Bernd Henningsen angeregt erfuhr ich vom Kodex des Jante: Der dänisch-norwegische Autor Aksel Sandemose entwarf das Gesetz der fiktiven Stadt Jante 1933 in seinem Roman „En flyktning krysser sitt spor“ („Ein Flüchtling kreuzt seine Spur“). Das Jantegesetz verkörpert im Grundsatz „Glaube nicht, Du seist etwas Besonderes.“ und befürwortet als Verhaltensnorm Bescheidenheit, soziale Gleichheit und Gemeinschaft der Menschen.<br />
Seit dem späten 18.Jahrhundert ist Jante in ganz Skandinavien als allgemeines Gedankengut verwurzelt, prägt Kultur und Politik und präsentiert sich u.a. durch den länderspezifischen Wohlfahrtsstaat mit sozialem und materiellen Ausgleich und einer relativ ausgewogenen Klassengesellschaft. </p>
<p>Der Autor Bernd Henningsen beschreibt in seinem Buch &#8222;Dänemark&#8220;, wie damit das Mittelmaß, die Mediokrität und Konformität zu sozialen Normen erhoben worden sind.</p>
<p><strong>Als Schweizerin finde ich in Dänemark einiges von dem wieder, was in meiner Heimat geschätzt wird.</strong><br />
Bei den Verhaltensformen der Schweizer und der Dänen nehme ich Ähnlichkeiten wahr: Dazu gehören zum Beispiel Rituale der Höflichkeiten, Orientierung am Konsens oder das zurückhaltende Auftreten trotz Reichtum. Das historisch gewachsene Denken „Wir sind gleich.“ zeigt sich auch in der unternehmerischen Kultur: Zwar wird in der Schweiz nicht das allgemeine „Du“ wie in Dänemark gepflegt, aber akademische Titel und betriebliche Hierarchien spielen keine so große  Rolle, was besonders die deutschen Arbeitnehmer in der Schweiz schätzen.</p>
<p><strong>Wie immer hat alles zwei Seiten, so auch das Jante Gesetz.</strong><br />
Zum Positiven gehört eindeutig, dass das Leben in Gemeinschaft und sozialer Gerechtigkeit durch das Jante-Denken gefördert werden. Nachteilig wirkt sich im Persönlichen und Beruflichen aus, dass das Streben nach dem Besten, nach Erfolg und Selbstentfaltung, nach Leistung und Anerkennung in den Hintergrund treten.</p>
<p><strong>Jante dient als Ausrede.</strong><br />
Im Norden hat der Mechanismus der Anpassung und des Nichts-Besonderes-Seins einen Begriff erhalten, das Jante Gesetz. Das Phänomen selbst ist jedoch bei vielen Menschen zu finden, nicht nur in den skandinavischen Ländern. Viele sind darin erzogen worden, nicht aus der Menge heraus zu treten, nichts Einzigartiges zu sein, seine Talente nicht voll zu nutzen.</p>
<p>Der dänische Unternehmer und Multimillionär Martin Thorborg bezeichnet das Jante Gesetz sogar als einen kleinen Affen, den alle herumtragen: Er sitzt auf der Schulter und dient als Ausrede für mangelnden persönlichen oder beruflichen Erfolg. Jante wird dann als eine Art Komfortzone missbraucht, als ein Ort, wo Innovation und Risiko vermieden werden dürfen.</p>
<p><strong>Ist Ihnen das Jante-Denken vertraut?</strong><br />
Wie gehen Sie damit um? Wie halten Sie es mit der Verantwortung für die Gesellschaft, aber auch für Ihre persönliche Entfaltung? Wie bringen Sie die verschiedenen Ansprüche und Vorstellungen unter einen Hut?<br />
Der Jahresanfang ist eine gute Gelegenheit, darüber Gedanken zu machen und sich entsprechend auszurichten. &#8211; Ich würde mich freuen, wenn Sie im Kommentarfeld von Ihren Überlegungen berichten.</p>
<p><strong>Was nehme ich von Jante mit ins Jahr 2014?</strong><br />
Ich selbst möchte im Kleinen und im Großen dafür sorgen, dass </p>
<ul>
<li>soziale Verantwortung und unternehmerischer Erfolg in Übereinstimmung gelangen,<br />
zum Beispiel durch meine <strong><a href="https://simonsen-management.de/angebote/strategieberatung/" title="Strategieberatung" target="_blank">Strategieberatung für Not-for-Profit-Unternehmen</a></strong>.</li>
<li>gemeinschaftliche Verbundenheit und individuelle Einzigartigkeit gelebt werden,<br />
zum Beispiel durch mein ehrenamtliches Engagement bei der <strong><a href="http://www.cbm.de/" title="Christoffel Blindenmission - CBM" target="_blank">Christoffel Blindenmission &#8211; CBM</a></strong>.</li>
<li>unternehmerische Führung angenommen und eigenes Potenzial weiterentwickelt werden,<br />
zum Beispiel durch mein <strong><a href="https://simonsen-management.de/angebote/fuehrungscoaching/" title="Führungscoaching die ersten 100 Tage als Führungskraft" target="_blank">Führungscoaching in den ersten 100 Tagen als Führungskraft</a></strong>.</li>
</ul>
<p>Keine leichten Aufgaben, die ich mir für 2014 vorgenommen habe, aber ich gebe mein Bestes!Und wenn Sie auch dabei sind, sich unsere Wege kreuzen oder wir ein Stück gemeinsam gehen, dann freue ich mich sehr.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für das neue Jahr und grüße ich Sie ganz herzlich </p>
<p>Ihre Barbara Simonsen</p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Müßiggang ist aller Laster Anfang?</title>
		<link>https://simonsen-management.de/muessiggang-ist-aller-laster-anfang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Simonsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 18:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Blogartikel ist mein Beitrag zur Blogparade von Ivan Blatter www.blatternet.ch, bei der es um den Umgang mit der Zeit geht, um den wichtigsten Tipp zum Zeitmanagement. Mein Tipp lautet: Zum Zeitmanagement gehört auch der Müßiggang und die Muße! Das ist mir gestern Abend im Schauspiel „Leonce und Lena“ von Georg Büchner im Theater Lübeck [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simonsen-management.de/muessiggang-ist-aller-laster-anfang/">Müßiggang ist aller Laster Anfang?</a> erschien zuerst auf <a href="https://simonsen-management.de">Simonsen Management</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Blogartikel ist mein Beitrag zur Blogparade von <strong>Ivan Blatter</strong> <a href="http://www.blatternet.de/zeitmanagement-tipp/" title="Blatternet Blogparade Zeitmanagement" target="_blank">www.blatternet.ch</a>, bei der es um den Umgang mit der Zeit geht, um den wichtigsten Tipp zum Zeitmanagement.<br />
<div id="attachment_3199" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3199" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/06/20783_web_R_B_by_Richard_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="Zeit für Müßiggang und Muße" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-3199" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/06/20783_web_R_B_by_Richard_pixelio.de_-300x225.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/06/20783_web_R_B_by_Richard_pixelio.de_.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-3199" class="wp-caption-text">Fotoquelle: ©Richard / pixelio.de</p></div>
Mein Tipp lautet:<br />
<strong>Zum Zeitmanagement gehört auch der Müßiggang und die Muße! </strong><br />
Das ist mir gestern Abend im Schauspiel „Leonce und Lena“ von Georg Büchner im Theater Lübeck auf besondere Weise deutlich vor Augen geführt worden.</p>
<p>Der große Schriftsteller, demokratische Revolutionär und Naturwissenschaftler <strong>Georg Büchner </strong>(geb. 1813, gest. 1837) lässt Prinz Leonce beklagen: „Es krassiert ein entsetzlicher Müßiggang. – <strong>Müßiggang ist aller Laster Anfang.</strong> – Was die Leute nicht Alles aus Langeweile treiben! Sie studieren aus Langeweile, sie beten aus Langeweile, sie verlieben, verheiraten und vermehren sich aus Langeweile und sterben endlich an der Langeweile&#8230;“<br />
Der Prinz entpuppt sich selbst als herausragender Vertreter der fürstlichen Langeweile: spucken, Sand werfen, Wolken beobachten, Zeit totschlagen und Ähnliches mehr.</p>
<p>Warum wird der Müßiggang in die Nähe des Lasters gerückt, ja im Lustspiel sogar als Ursache des Lasters bezeichnet? Auch im Lexikon wird  Müßiggang mit Faulheit bezeichnet, und Faulheit hat in jedem Fall einen Platz auf der Liste der Laster.</p>
<p><strong>Aber eigentlich ist Müßiggang der Gang zur Muße, der Gang in eine von Pflichten freie Zeit.</strong> Heutzutage nennen wir diese Zeit des Nichts-Tuns auch dolce farniente, Zeit zum Relaxen oder Chillen in der Jugendsprache.</p>
<p><strong>Wie kann es uns gelingen – trotz des negativen Beispiel von Büchners Leonce &#8211; eine bejahende Haltung zum Nichts-Tun zu gewinnen?</strong></p>
<p>Im philosophischen Sprachgebrauch wird mit Muße eine vita contemplativa verbunden, und ist deshalb seit der griechischen Antike von positiver Bedeutung. <strong>Ein kontemplatives Leben führen heißt, das Leben in seinem eigentlichen, dem Menschen zukommenden Sinne zu führen.</strong> Die vita contemplativa, die Nietzsche als das Spazierengehen mit Gedanken und Freunden beschreibt und die gewöhnlich mit dem Wort Beschaulichkeit übersetzt wird, ist auch Wesensmerkmal klösterlichen Lebens. <strong>Die Mühen der Arbeit, das Ziele-Setzen und Aufgaben-Erledigen, all das Aktivsein sind im Vergleich zur Ruhe des gekonnten Müßiggangs geistlose Aktivitäten.</strong></p>
<p>Faulheit, Nichtstun, Müßiggang, Muße, Kontemplation haben sicher nicht die gleiche Bedeutung. Ihre Unterscheidung liegt  im Grad der Nützlichkeit, die wir den Begriffen zuordnen. Während Faulheit als eher verwerflich angesehen wird, Müßiggang als notwendige Auszeit zur Arbeitszeit und Erholung von Stresssituationen oder körperlichen Belastungen, geht Muße mit leichten, vergnüglichen Tätigkeiten einher, und Kontemplation führt zu innerer kreativer Schöpferkraft. Eines haben diese Begriffe aber gemeinsam: Sie wenden sich ab von sinnlos gewordenem Handeln.</p>
<p><strong>Der Mensch braucht Arbeit – zur Selbstverwirklichung, zur Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens, zum Broterwerb. </strong>Leider ist es zwischenzeitlich so, dass die Versuchung, Workaholic zu werden, größer ist, als Müßiggänger zu sein.<br />
Wir stehen ständig unter Druck. Immer schnellere und dichtere Arbeitsabläufe haben unser Leben beschleunigt und eine Spirale in Gang gesetzt, in der für Muße und Entspannung kaum Platz zu sein scheint.<br />
Müßiggang wurde uns abgewöhnt. Wenn schon, dann nehmen wir uns Zeit, aber eigentlich haben wir sie nicht. Gerne berichten wir deshalb den anderen, womit wir gerade beschäftigt sind – denn einfach Zeit zu vertrödeln, den Gedanken nachzuhängen, führt ebenso zu Stress. </p>
<p>Ursprünglich ist der Sonntag als Tag erkoren, die Arbeit ruhen zu lassen, aus dem Arbeitsrhythmus auszusteigen, um sich Zeit zu nehmen für das, was neben der Arbeit unbeachtet bleibt. Aber wer von uns Solo-Unternehmer schafft es schon, sich sonntags immer nur der Muße zuzuwenden?<br />
<div id="attachment_3202" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3202" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/06/456126_264126320374875_1938053982_o-225x300.jpg" alt="Segeln auf dem Ratzeburger See" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-3202" /><p id="caption-attachment-3202" class="wp-caption-text">©Barbara Simonsen &#8211; Müßiggang am Ratzeburger See</p></div>
<p><strong>Die wahre Kunst besteht sicherlich darin, Muße und Arbeit, Passivität und Aktivität, Tun und Geschehenlassen miteinander in Einklang zu bringen.</strong><br />
Das Nichtstun lernen, mir bewusst Zeit zu nehmen, mich aus den täglichen Anforderungen heraus zu nehmen, scheinen mir immer wichtiger zu werden.<br />
Zum Beispiel gerade jetzt in der Sommerferienzeit bietet es sich in idealer Weise an: Sein zu können &#8211; anstatt tun zu müssen!<br />
Musik hören, singen, malen, im Garten grümscheln (Achtung: schweizerische Wortschöpfung), gehen, mich auf dem Fahrrad treiben lassen, dösen, lesen, am Wasser liegen, den Mücken und Libellen und Wolken zuschauen&#8230;</p>
<p>Ich nehme mir fest vor, die Zeit der Muße ohne schlechtes Gewissen wahrzunehmen &#8211; auch als Unternehmerin. Und wenn sich diese Zeit nicht anbietet, dann werde ich versuchen, mir ab und zu die Zeit zum Müßiggang zu nehmen. So nach dem Motto:<br />
<strong>Müßiggang ist des wahren Lebens Anfang!</strong></p>
<p>Ich freue mich über Ihre Anregungen zum Müßiggang und zur Muße! Genießen Sie die SommerZEIT!<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Mehr Wertschätzung für Solo-Unternehmer &#8211; dank Balanced Scorecard!</title>
		<link>https://simonsen-management.de/mehr-wertschatzung-fur-solo-unternehmer-dank-balanced-scorecard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Simonsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 14:19:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://simonsen-management.de/?p=2749</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was hat „Wertschätzung für Solo-Unternehmer“ mit „Balanced Scorecard“ zu tun, werden Sie sich fragen. Zu Wertschätzung kommen Ihnen jede Menge Bilder in den Sinn. Aber eine Balanced Scorecard, auch BSC abgekürzt oder „ausgewogener Berichtsbogen“ genannt, was ist das? Und wie kann eine BSC den Wert von Einzelunternehmer steigern? Mit diesem Blogartikel möchte ich Ihnen das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simonsen-management.de/mehr-wertschatzung-fur-solo-unternehmer-dank-balanced-scorecard/">Mehr Wertschätzung für Solo-Unternehmer &#8211; dank Balanced Scorecard!</a> erschien zuerst auf <a href="https://simonsen-management.de">Simonsen Management</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was hat „Wertschätzung für Solo-Unternehmer“ mit „Balanced Scorecard“ zu tun, werden Sie sich fragen. </strong><br />
Zu Wertschätzung kommen Ihnen jede Menge Bilder in den Sinn. Aber eine Balanced Scorecard, auch BSC abgekürzt oder „ausgewogener Berichtsbogen“ genannt, was ist das? Und wie kann eine BSC den Wert von Einzelunternehmer steigern? </p>
<p>Mit diesem Blogartikel möchte ich Ihnen das Konzept der Balanced Scorecard vorstellen und zur Blogparade von <strong>Monika Birkner</strong> &#8222;<a href="http://blog.monika-birkner.de/2013/blogparade-mehr-wertschaetzung-fuer-solo-unternehmer-20-04-bis-20-05-2013/" title="Blogparade Monika Birkner" target="_blank">Mehr Wertschätzung für Solo-Unternehmer!</a>&#8220; beitragen.</p>
<p><strong>Um was geht es bei der Balanced Scorecard?</strong><br />
Auch wenn das Modell <strong>BSC</strong> seit den 90er Jahren in der Privatwirtschaft und zunehmend im öffentlichen Sektor als Instrument der strategischen Steuerung von großen Unternehmen eingesetzt wird, ist es bei kleineren Einrichtungen oder Organisationen nicht verbreitet.<br />
Der <strong>Nutzen der BSC</strong> liegt darin, dass die Unternehmensvision und die Strategie in konkrete Ziele, Messgrößen und Maßnahmen übersetzt werden können. Das heißt, wenn die unternehmerische Vision und die Ziele bekannt sind, können alle Entscheidungen und Projekte des Unternehmens oder der einzelnen Führungskräfte konsequent danach ausgerichtet werden.<br />
Dabei betrachtet man das Unternehmen in der Regel mit Hilfe von vier Feldern &#8211; auch Perspektiven genannt: <strong>Finanzen, Kunden, Prozesse, Entwicklung</strong></p>
<p><a href="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/05/BSC-Grafiken.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/05/BSC-Grafiken.jpg" alt="Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard - BSC" width="998" height="625" class="aligncenter size-full wp-image-2748" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/05/BSC-Grafiken.jpg 998w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/05/BSC-Grafiken-300x187.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/05/BSC-Grafiken-479x300.jpg 479w" sizes="(max-width: 998px) 100vw, 998px" /></a></p>
<p>In allen Feldern wird nach den <strong>Zielen, den Maßnahmen, den Messgrößen</strong> gefragt.</p>
<p>Das Konzept hat den Vorteil, dass es sich flexibel an die jeweiligen Gegebenheiten eines Unternehmens anpassen lässt, zum Beispiel auch an die Bedürfnisse einer <strong>Not-for-Profit-Organisation</strong>.<br />
Weitere Veränderungen können vorgenommen werden &#8211; sei es im Anwendungsbereich, sei es inhaltlich oder sei es durch Begriffänderungen, wie ich es nachstehend aufzeige.</p>
<p><strong>Wie kann die BSC von Einzelunternehmern genutzt werden?</strong><br />
Für Einzelunternehmer verläuft der Weg zum geschäftlichen Erfolg – zu ihrem Wert – selten geradlinig. Oft vollzieht sich das Business Hand-in-Hand mit der persönlichen Entwicklung, wie Monika Birkner schon auf den ersten Seiten Ihres neu aufgelegten Buches „Erfolgreich als SOLO-Unternehmer“ treffend schreibt.<br />
Ohne jetzt den Blick auf das innere Geschehen zu richten – wohl wissend, dass dies unerlässlich ist, muss das Wachstum des Einzel-Business gleichermaßen über einen &#8222;äußeren&#8220; Weg angeregt werden und wichtige Impulse für die weitere Entwicklung setzen.</p>
<p>Wie ich oben dargestellt habe, mag Ihnen die Balanced Scorecard auf den ersten Blick als ein eher mechanisches Instrument mit technischer Umsetzung daherkommen. Gerade, wenn Sie selbständiger Dienstleister, Coach und Trainer sind, werden Sie sich von den abstrakten Begriffen nicht angesprochen fühlen. </p>
<p>Wie müsste deshalb eine <strong>Brücke zur BSC</strong> aussehen, damit Sie als Einzelunternehmer das Instrument aktiv nutzen würden?</p>
<p>Der von Monika Birkner auffordernde Satz „Mehr Wertschätzung für Solo-Unternehmer!“ hat mich angeregt, die darin enthaltenen vier zentralen Begriffe herauszuschälen:<br />
<strong>Wert – Schatz – Solo – Unternehmer</strong></p>
<p>Diese Begriffe präsentieren sich mir als die <strong>vier Perspektiven</strong>, um die es in jedem Business geht und die auch in der Balanced Scorecard abgebildet werden.<br />
In der Grafik sehen Sie, wie ich sie der BSC zugeordnet habe. Gleichzeitig habe ich die Themen, um die es in den verschiedenen Feldern geht, dem Einzelunternehmertum angepasst.</p>
<p><a href="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/05/Grafik-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/05/Grafik-2.jpg" alt="BSC für Einzelunternehmer" width="670" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-2747" srcset="https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/05/Grafik-2.jpg 670w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/05/Grafik-2-300x179.jpg 300w, https://simonsen-management.de/wp-content/uploads/2013/05/Grafik-2-500x298.jpg 500w" sizes="(max-width: 670px) 100vw, 670px" /></a></p>
<p>Sie sehen, Ihr Schatz &#8211; Ihre Ressourcen und Potenziale &#8211; bilden die Basis und sind direkt &#8211; von der untersten Perspektive bis zur nächst höheren &#8211; ausschlaggebend für die Organisationsform und die internen und externen Abläufe. Auch als Solo-Unternehmer haben Sie die Möglichkeit, Kooperationen einzugehen. Wichtig ist hier das Kriterium, mit den Prozessen die Kundenziele zu verbessern. Den Wert für Ihre Kundenangebote können Sie nach der W.E.R.T.- Formel (siehe Monika Birkner) steigern. Damit schaffen Sie die Grundlage für die sogenannt oberste Stufe, den ökonomischen Wert.<br />
Finden Sie durch diese Begriffe und Inhalte einen besseren Zugang zur Balanced Scorecard und mögen Sie sogar damit experimentieren?</p>
<p><strong>Wie gehen Sie systematisch vor, eine BSC zu erstellen?</strong><br />
Wie die großen Unternehmen müssen Sie sich als Einzelunternehmer zu Beginn über die bedeutungsvollen Ziele klar werden. Was ist Ihre <strong>Vision</strong>, Ihre Mission? Was ist Ihnen wichtig? Wohin soll sich Ihr Geschäft entwickeln? Wollen Sie wachsen oder sich eventuell zurückziehen? Welche Ressourcen, Fähigkeiten und Stärken bringen Sie mit? Und welche Chancen und Risiken sehen Sie im geschäftlichen Umfeld? (Kapitel drei und vier von Monika Birkner’s Buch geben Ihnen wertvolle Hinweise zu diesen Themen.)</p>
<p>Im Folgenden geht’s an die Umsetzungsplanung mit Hilfe der Balanced Scorecard-Systematik.<br />
Nachstehende Fragestellungen können Sie in den vier verschiedenen Perspektiven unterstützen, Ziele und Aktivitäten herzuleiten:</p>
<ul>
<li><strong>Unternehmer/Finanzen</strong><br />
Welche finanziellen Ziele haben Sie konkret? Welchen Umsatz oder Gewinn streben Sie an? Wie steigern Sie Ihr ökonomisches Wachstum? Was ist die gewünschte Auslastung? Wie senken Sie Ihren Aufwand und erreichen doch mehr?<br />
Rechnen Sie verschiedene Szenarien durch, mit welchem Dienstleistungen und Produkten bei welchem – realistischen &#8211; zeitlichen Einsatz Sie das Ziel erreichen könnten. Überlegen Sie sich, wie Sie zum Beispiel Ihre Entscheidungen, den zeitlichen Aufwand zu senken, umsetzen wollen, möglicherweise mit neuen Angeboten, Programmen und einem Mix an Leistungen. Oder mit dem Einsatz einer neuen Software, um eine gewisse Standardisierung zu realisieren.</li>
<p></p>
<li><strong>Wert/Kunden</strong><br />
Welche Ziele müssen Sie für Ihre Kunden erfüllen, damit Sie Ihre großen Ziele – seien sie materiell oder immateriell &#8211; erreichen? Wie gelangen Sie zu einem hohen Marktanteil, mit welchen Wunschkunden, mit welchen Angeboten? Welches sind die besonderen Wertangebote, die Ihre Einzigartigkeit ausmacht? Womit gewinnen Sie Neukunden, in welchen Regionen, Branchen? Mit welchen weiterführenden Angeboten bleiben Sie mit Ihren Kunden langfristig verbunden? Wie gestalten Sie die Kundenbeziehungen?(Siehe hierzu Kapitel 5 in Monika Birkner’s Buch)</li>
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<li><strong>Solo/Prozesse</strong><br />
Wie müssen Sie sich organisieren und Ihre Abläufe planen, damit Sie den Kundenangeboten &#8211; aber auch sich selbst &#8211; gerecht werden? Welche organisatorische Infrastruktur verhilft Ihnen zu einem reibungslosen Berufsalltag? Welche Netzwerkpartner, welche Kooperationen benötigen Sie, um beste Ergebnisse für ihre Kunden zu erreichen? Welche Marketingmaßnahmen sind notwendig? Wie kommunizieren Sie nach außen? Wozu und wie wollen Sie Social Media einsetzen?</li>
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<li><strong>Schatz/Entwicklungsperspektive</strong><br />
Wie können Sie Ihr Potenzial weiter entwickeln, um bestmöglich die Ziele der Prozesse und damit der Kunden zu erreichen? Wie steigern Sie Ihre Motivation und Ihre Energie? Wie entwickeln Sie sich persönlich? Was wollen Sie lernen?</li>
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<p>Zum einen bietet Ihnen die Balanced Scorecard ein Gerüst, bei dem Sie die Ziele von „oben“– von den ökonomischen Werten her &#8211; nach &#8222;unten&#8220; ableiten und zum anderen können Sie die  Auswirkungen von „unten“ &#8211; von der Basis her &#8211; nachverfolgen. Sie können in allen Perspektiven festlegen, was Sie konkret erreichen wollen und an welchen Zahlen oder Kriterien Sie die Ergebnisse überprüfen möchten. So lässt sich die Entwicklung nachvollziehen und besser lenken.</p>
<p><strong>Die BSC lässt sich stets flexibel an Ihre Bedürfnisse anpassen:</strong> begrifflich wie inhaltlich. Auch die Hierarchie der Perspektiven können Sie verändern, indem zum Beispiel die Kundenperspektive an oberster Stelle geführt wird, wenn es eher Ihrem Unternehmen entspricht. </p>
<p>Die Balanced Scorecard ist meines Erachtens nicht nur ein Tool für große Unternehmen, um strategische Pläne umzusetzen. <strong>Auch als Solo-Unternehmer müssen Sie strategisch vorgehen.</strong> In diesem Sinn können Sie die BSC nutzen, Ihre Wachstumsvorhaben in Gang zu setzen. Das Modell verhilft Ihnen zu einer gesamtheitlichen Orientierung und fokussiert gleichzeitig den Blick auf die einzelnen Dimensionen des Geschäftes.<br />
Mit Hilfe der Balanced Scorecard lassen sich persönliche Schätze, Kundenwerte und der ökonomische Wert des Business planen und umsetzen &#8211; also <strong>WERT-SCHÄTZUNG-für-SOLO-UNTERNEHMER</strong> erreichen!</p>
<p>Literaturhinweis:<br />
Birkner, M. (2013), Erfolgreich als SOLO-Unternehmer. Wachstumsstrategien für Selbständige, Walhalla Verlag<br />
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